Physikalische Wasserbehandlung

Wasser physikalisch
behandeln.

WEHA Geräte erzeugen elektrische Impulse und pulsierende magnetische Felder. Über ein außen am Rohr installiertes Spulensystem werden diese auf das wasserführende System übertragen – ohne Chemikalien, Salz oder Eingriff in die Rohrleitung.

Rohrleitung mit WEHA Induktionsspulen, vergrößertem Schaltungsdetail, physikalischem Feld und Prozessdarstellung
Variables SignalFrequenz und Signalform anpassbarAußen am Rohrberührungslose ÜbertragungOhne Zusätzekeine Chemikalien, kein SalzKontinuierlichautomatischer Betrieb

Funktionsprinzip

Elektrische Wechselfelder können die Kalkkristallisation beeinflussen.

Eine WEHA Anlage besteht aus einem elektronischen Basisgerät und einem speziell um die Rohrleitung installierten Spulensystem. Die Elektronik erzeugt Stromimpulse mit definierten Signalformen, Intensitäten und Frequenzen. Diese werden an die spulenförmig um das Rohr gewickelten Kabel weitergegeben.

So entstehen wechselnde elektrische und magnetische Felder, die durch die Rohrwand berührungslos auf das Wasser und die darin gelösten Mineralien einwirken. Das Rohr wird weder geöffnet noch verändert.

Das Besondere an WEHA

Variable Impulse für unterschiedliche Wasserbedingungen.

Wasserzusammensetzung, Leitfähigkeit und Betriebsweise unterscheiden sich von Anlage zu Anlage. Deshalb kombiniert WEHA mehrere Signal- und Übertragungsarten.

01

Elektrisches Feld und Magnetfeld

Die Kombination beider Feldarten erweitert die physikalische Einwirkung auf die im Wasser gelösten Bestandteile.

02

Pulsierende Dynamik

Das pulsierende Magnetfeld erzeugt Dynamik auch in Betriebsphasen mit geringer Strömung oder zeitweise stehendem Wasser.

03

Variable Frequenz und Signalform

Frequenz und Signalform lassen sich für die jeweilige Wasserzusammensetzung und Anwendung anpassen.

Schematische Übertragung eines elektrischen Feldes durch Metall- und Nichtmetallrohre in das Wasser

Berührungslose Übertragung

Das physikalische Feld erreicht das Wasser durch die Rohrwand.

Das außen liegende Spulensystem bildet mit Rohr und Wasser ein physikalisch gekoppeltes System. Zeitlich veränderliche Impulse erzeugen im Wasser dynamische Felder und beeinflussen die geladenen Bestandteile sowie die Bedingungen der Kristallbildung.

Die Darstellung zeigt das Wirkprinzip schematisch. Die konkrete Auslegung richtet sich nach Rohrmaterial, Durchmesser, Wasseranalyse und Betriebsbedingungen.

Vier Schritte

So arbeitet die WEHA Technologie.

  1. 01

    Impulse erzeugen

    Das Basisgerät erzeugt definierte Stromimpulse mit variierenden Frequenzen und Signalformen.

  2. 02

    Felder übertragen

    Das Spulensystem überträgt elektrische und pulsierende magnetische Felder durch die Rohrwand.

  3. 03

    Kristallisation beeinflussen

    Physikalische Wasserbehandlung zielt darauf ab, die Bildung mikroskopisch kleiner Kristallisationskeime im Wasserstrom zu begünstigen.

  4. 04

    Ablagerungsbildung beeinflussen

    Dadurch können Mineralien eher im Wasser weitertransportiert werden, anstatt fest an technischen Oberflächen zu kristallisieren.

Allgemeines Wirkprinzip

Die Wasserchemie bleibt erhalten – der Kristallisationsprozess kann beeinflusst werden.

Die schematischen Darstellungen erläutern das allgemeine Prinzip physikalischer Wasserbehandlung. Sie stellen keine Zusage eines bestimmten Ergebnisses dar.

Ohne Behandlung
Schematische Darstellung: kantige Kalkkristalle wachsen an den Rohrwänden und bilden feste Ablagerungen

Kristallwachstum an der Rohrwand

Gelöste Härtebildner kristallisieren bevorzugt an vorhandenen Kristallisationskeimen und rauen Oberflächen. Dabei können fest haftende Ablagerungen entstehen und weiterwachsen.

Prinzipdarstellung mit Behandlung
Schematische Darstellung des allgemeinen Prinzips physikalischer Wasserbehandlung mit Kristallbildung im Wasserstrom

Mögliche Kristallbildung im Wasserstrom

Physikalische Wasserbehandlung kann die Bildung feiner Kristallpartikel im Wasserstrom begünstigen. Vorhandene Ablagerungen können sich unter geeigneten Bedingungen allmählich lockern.

Schematische Darstellung des allgemeinen Prinzips physikalischer Wasserbehandlung. Ob und in welchem Umfang Veränderungen eintreten, hängt unter anderem von Wasserzusammensetzung, Temperatur, Durchfluss, Rohrmaterial und Anlagenbedingungen ab.

Installation & Betrieb

Nachrüstbar ohne Eingriff in die Rohrleitung.

Die Spulen werden von außen um das bestehende Rohr geführt. Das Wasser kommt nicht mit dem Gerät in Berührung. Basisgerät, Spulenanzahl und Wicklungsanordnung werden passend zur jeweiligen Anlage ausgelegt.

  • für unterschiedliche Rohrmaterialien und Durchmesser
  • projektbezogene Einstellung von Frequenz und Programmen
  • kontinuierlicher, automatischer Betrieb
  • keine Regeneration mit Salz und keine Dosierung von Chemikalien
WEHA Spulensystem an einer industriellen Rohrleitung
WEHA Technologie im industriellen Rohrleitungssystem

Mikroskopische Ebene

Kristalle entstehen bevorzugt im Wasser.

Die natürliche Mineralisierung wird nicht entfernt. Ziel der physikalischen Behandlung ist es, die Bedingungen so zu beeinflussen, dass Kalk eher als feine Kristallpartikel im Wasser entsteht, statt als fest anhaftende Schicht auf technischen Oberflächen.

Mikroskopische Aufnahme feiner Kristallpartikel
Mikroskopische Aufnahme – exemplarische Darstellung der Kristallpartikel
Titelseite Physikalische Wasserbehandlung – so funktioniert sie von Dr.-Ing. Hartmut Jünke 11 SEITEN · PDF

VERTIEFENDE GRUNDLAGEN

„Physikalische Wasserbehandlung – so funktioniert sie!“

Dr.-Ing. Hartmut Jünke

Die Abhandlung erläutert die Bildung von Kalkablagerungen, das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht und die physikalischen Bedingungen, unter denen Calciumcarbonat bevorzugt im Wasser statt an Rohrwandungen kristallisieren kann.

01 Entstehung von Kalk und Kesselstein 02 Kristallisationskeime im Wasser 03 Elektrische und magnetische Felder 04 Physikalisch-chemische Zusammenhänge

Die Veröffentlichung dient als vertiefende fachliche Darstellung. Einzelne theoretische Erläuterungen geben die Auffassung des Autors wieder.

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Technische Grundlagen & Praxis

Wirkprinzip und Anwendung nachvollziehbar dokumentiert.

Technische Erläuterungen, Prüfberichte und dokumentierte Anwendungsbeispiele geben vertiefenden Einblick in die WEHA Technologie.

Unterlagen auf Anfrage