Elektrisches Feld und Magnetfeld
Die Kombination beider Feldarten erweitert die physikalische Einwirkung auf die im Wasser gelösten Bestandteile.
Physikalische Wasserbehandlung
WEHA Geräte erzeugen elektrische Impulse und pulsierende magnetische Felder. Über ein außen am Rohr installiertes Spulensystem werden diese auf das wasserführende System übertragen – ohne Chemikalien, Salz oder Eingriff in die Rohrleitung.

Funktionsprinzip
Eine WEHA Anlage besteht aus einem elektronischen Basisgerät und einem speziell um die Rohrleitung installierten Spulensystem. Die Elektronik erzeugt Stromimpulse mit definierten Signalformen, Intensitäten und Frequenzen. Diese werden an die spulenförmig um das Rohr gewickelten Kabel weitergegeben.
So entstehen wechselnde elektrische und magnetische Felder, die durch die Rohrwand berührungslos auf das Wasser und die darin gelösten Mineralien einwirken. Das Rohr wird weder geöffnet noch verändert.
Das Besondere an WEHA
Wasserzusammensetzung, Leitfähigkeit und Betriebsweise unterscheiden sich von Anlage zu Anlage. Deshalb kombiniert WEHA mehrere Signal- und Übertragungsarten.
Die Kombination beider Feldarten erweitert die physikalische Einwirkung auf die im Wasser gelösten Bestandteile.
Das pulsierende Magnetfeld erzeugt Dynamik auch in Betriebsphasen mit geringer Strömung oder zeitweise stehendem Wasser.
Frequenz und Signalform lassen sich für die jeweilige Wasserzusammensetzung und Anwendung anpassen.

Berührungslose Übertragung
Das außen liegende Spulensystem bildet mit Rohr und Wasser ein physikalisch gekoppeltes System. Zeitlich veränderliche Impulse erzeugen im Wasser dynamische Felder und beeinflussen die geladenen Bestandteile sowie die Bedingungen der Kristallbildung.
Die Darstellung zeigt das Wirkprinzip schematisch. Die konkrete Auslegung richtet sich nach Rohrmaterial, Durchmesser, Wasseranalyse und Betriebsbedingungen.
Vier Schritte
Das Basisgerät erzeugt definierte Stromimpulse mit variierenden Frequenzen und Signalformen.
Das Spulensystem überträgt elektrische und pulsierende magnetische Felder durch die Rohrwand.
Physikalische Wasserbehandlung zielt darauf ab, die Bildung mikroskopisch kleiner Kristallisationskeime im Wasserstrom zu begünstigen.
Dadurch können Mineralien eher im Wasser weitertransportiert werden, anstatt fest an technischen Oberflächen zu kristallisieren.
Allgemeines Wirkprinzip
Die schematischen Darstellungen erläutern das allgemeine Prinzip physikalischer Wasserbehandlung. Sie stellen keine Zusage eines bestimmten Ergebnisses dar.

Gelöste Härtebildner kristallisieren bevorzugt an vorhandenen Kristallisationskeimen und rauen Oberflächen. Dabei können fest haftende Ablagerungen entstehen und weiterwachsen.

Physikalische Wasserbehandlung kann die Bildung feiner Kristallpartikel im Wasserstrom begünstigen. Vorhandene Ablagerungen können sich unter geeigneten Bedingungen allmählich lockern.
Schematische Darstellung des allgemeinen Prinzips physikalischer Wasserbehandlung. Ob und in welchem Umfang Veränderungen eintreten, hängt unter anderem von Wasserzusammensetzung, Temperatur, Durchfluss, Rohrmaterial und Anlagenbedingungen ab.
Installation & Betrieb
Die Spulen werden von außen um das bestehende Rohr geführt. Das Wasser kommt nicht mit dem Gerät in Berührung. Basisgerät, Spulenanzahl und Wicklungsanordnung werden passend zur jeweiligen Anlage ausgelegt.

Mikroskopische Ebene
Die natürliche Mineralisierung wird nicht entfernt. Ziel der physikalischen Behandlung ist es, die Bedingungen so zu beeinflussen, dass Kalk eher als feine Kristallpartikel im Wasser entsteht, statt als fest anhaftende Schicht auf technischen Oberflächen.

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VERTIEFENDE GRUNDLAGEN
Die Abhandlung erläutert die Bildung von Kalkablagerungen, das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht und die physikalischen Bedingungen, unter denen Calciumcarbonat bevorzugt im Wasser statt an Rohrwandungen kristallisieren kann.
Die Veröffentlichung dient als vertiefende fachliche Darstellung. Einzelne theoretische Erläuterungen geben die Auffassung des Autors wieder.
VOLLSTÄNDIGE ARBEIT LESEN →Technische Grundlagen & Praxis
Technische Erläuterungen, Prüfberichte und dokumentierte Anwendungsbeispiele geben vertiefenden Einblick in die WEHA Technologie.